Jul 30: Ich lese gerade... "Magyar Viszla"
Dieses traumhaft schön bebilderte Buch stammt von Brigitte Rauth-Widmann und umfasst wie die meisten Rassehundebücher sowohl Geschichte als auch Haltung, Wesen und Erziehung.
Dieses "All inclusive" Konzept bedingt leider, dass die einzelnen Rubriken für meinen Geschmack etwas zu kurz ausfallen. Der geschichtliche Teil ist sehr interessant, wenn sich auch der eine oder andere chronologische Fehler findet. Dies tut jedoch dem Gesamteindruck keinen Schaden. Besonders gut hat mir der Wesensteil gefallen, in dem es der Autorin gelingt, die Besonderheiten des Viszlas hervorragend zu beschreiben. Und dies ohne in eine kritiklose Lobhudelei zu verfallen, wie es leider in vielen Rassehundebüchern geschieht.
Wenn ich etwas kritisieren kann, dann eigentlich nur, dass der Erziehungsteil zwar alles wichtige und Notwendige beinhaltet, durch die Kürze jedoch leicht den Eindruck erweckt, der Viszla erziehe sich so nebenbei... das ist allerdings bei keiner Jagdhunderasse der Fall.
Fazit: Ein empfehlenswertes Buch für Liebhaber oder Interessenten dieser Rasse.
Jul 29: Spass oder Ernst?
Nun zur Auflösung: Es war tatsächlich ernst im Sinne von "kein Spiel". Rudi als nun erwachsener Rüde kratzt natürlich schon immer gerne mal an Zeppos Status und hat schon Tage vorher durch Imponiergehabe und Wettpinkeln kund getan, dass er gerne einen erneuten Versuch zur Übernahme der ersten Position in unserem "Trainerhunderudel" versuchen würde.
Während der Fotoaufnahmen fürs neue Buch war es dann so weit: Ein Futterdummy war der willkommene Auslöser und los gings... Unsere Fotografin war geistesgegenwärtig genug, auf den Auslöser zu drücken - daher die tollen Bilder.

Das ganze ging übrigens unentschieden mit einem leichten Vorteil für Rudi aus. Rudi wollte es kurz nach diesem Bild gut sein lassen, woraufhin Zeppo aufstand und anfing, sich wieder aufzubauen - aber erleichtert mein Abrufen annahm.
Übrigens war keiner der beiden verletzt, außer einem kleinen Ratscher an Rudis Nase und einem kleinen Pieks in Zeppos Zahnfleisch.
Obwohl der Kampf etliche Minuten (gefühlte 10) dauerte und sehr, sehr laut war (nochmals sorry an die nebenan übende Tai-Chi-Gruppe, die leicht entsetzt wirkte) war es ein reiner "Kommentkampf" - auf Menschen übertragen lediglich ein lauter Streit (wahrscheinlich mit nicht druckfähigen Ausdrücken
)
Jul 27: Hundeverhalten: Spaß oder Ernst?
Ein tolles Foto - wer traut sich? Spaß oder Ernst... was meint ihr?
Mit Click aufs Bild wird das Foto vergrößert!
Jul 25: Erziehungsspiele für Hunde
Unser Buch "Erziehungsspiele für Hunde" wird im kommenden Jahr in einer komplett überarbeiteten Neuauflage erscheinen. Einige Tricks fallen weg, viele neue kommen hinzu. Wem also noch die "alte" Ausgabe fehlt, kann sich jetzt noch ein Exemplar sichern.
Das "neue" ist übrigens schon fast fertig, zumindest der Text. In der letzten Woche haben wir begonnen, die neuen Fotos zu machen. Wir wollten eigentlich schon viel früher anfangen, aber die ganze Zeit war es einfach zu heiß. Vergangenen Donnerstag und Freitag war das Wetter dann fast zu schlecht, wir konnten nur eine gute Stunde mit etwas hellerem Licht ausnutzen.
Verena Scholze fotografiert wie immer ruhig und professionell, trotzdem kommt der Spaß nicht zu kurz. Hier ein kleiner Einblick (nur mit Iphone von mir geknipst, also keine tolle Qualität):

Jul 19: Marmaduke - der Film
Derzeit läuft "Marmaduke" im Kino - ein Film über eine grooooße Dogge... Wir haben Freikarten dafür bekommen und gegen 2 Karten kostenlos ab - An diejenigen, die mir zuerst die Frage beantworten, warum dieser Film mit einer Dogge, die in Deutschland gezüchtet worden wäre, so nicht hätte gedreht werden können ![]()
Außerdem brauchen wir nach dem Kinobesuch eine kleine Filmkritik, die wir hier veröffentlichen werden!

Jul 17: Talita wohnt im Tierheim.. nun schon seit über 6 Jahren
Talita, eine Schäferhundmischlingsdame, kam bereits mit 1,5 Jahren total verstört ins Aschaffenburger Tierheim. Sie hatte bis zu diesem Zeitpunkt schon 3x ihr Zuhause
verloren und viele schlechte Erfahrungen gesammelt.


In der Zwischenzeit ist Talita schon 8 Jahre alt und „wohnt“ immer noch im Tierheim.
Es wurde in der Zeit viel mit ihr gearbeitet. Sie kennt die Grundkommandos, ist Leinenführig und zeigt sich in den Spielstunden verträglich mit anderen Hunden. Jetzt werden Sie sich sicherlich fragen, warum sie trotzdem noch im Tierheim ist. Talita ist sehr wachsam und verteidigt ihr Gehege vehement Fremden gegenüber. Das führt leider dazu, dass jeder zügig an ihr vorbei geht, ohne Sie genauer zu beachten.
Mit Geduld gelingt es aber, ihr Vertrauen zu erlangen,und man hat einen treuen Freund für`s
Leben gefunden. Sie ist gegenüber Ihren Bezugspersonen sehr verschmust und aufmerksam. Sie liebt Suchspiele, und im Sommer auch gerne eine kleine Abkühlung im Bach. Aber ihr großer Traum ist immer noch ein endgültiges Zuhause mit viel Sicherheit und festen Regeln.
Jul 16: Junge Tierschützer aus Haibach!
Am vergangenen Mittwoch, den 07.07.10, hat der Tierschutzverein ein Treffen organisiert zwischen der Klasse 5a der Haibacher Hauptschule und der Aschaffenburger Hundeschule.
17 Kinder der Klasse 5a haben während der Osterferien im Rahmen der jährlichen Büchsensammlung für das "Tierheim am Schönbusch" stolze € 498,50 gesammelt ( das Gesamtergebnis aller teilnehmenden Schulen betrug € 3.372,--, davon die Haibacher Schule mit € 1021,-- ).
Als Dankeschön für die "beste" Sammelklasse winkt nun ein Termin mit der Aschaffenburger Hundeschule. Frau Petra Führmann und eine weitere Hundetrainerin werden mit ihren Hunden 2 sicherlich lehrreiche und amüsante Stunden lang mit den Schülern arbeiten - das Beste daran: die Kinder dürfen aktiv mitmachen.
Toll war es - nochmal ein großes Dankeschön an die fleissigen Sammler auch von uns!
Jul 15: Dänemark will "illegale" Welpen töten!
Gerade erreichte mich folgender Hilferuf, den ich kaum glauben kann. Falls es aber wirklich stimmen sollte, dann ist es natürlich entsetzlich. Hat jemand gesicherte Informationen hierzu?
"LiebeHunde- und Tierfreunde!
Seit 1. Juli 2010 gilt in Dänemark ein Gesetz, welches sich gegen 13 Hunderasen richtet. Pitbull Terrier, Tosa Inu, Amerikanischer Staffordshire Terrier, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Amerikanische Bulldogge, Boerboel, Kangal, Zentral-asiatischer Ovtcharka, Kaukasischer Ovtcharka, Süd-russischer Ovtcharka, Tornjak und Sarplaninac.
Allen Hündinnen, die nach dem 17. März geworfen haben, werden ihre Welpen abgenommen und getötet. Am Montag werden die ersten Welpen hingerichtet.
Bitte tragen Sie sich in der
Petition ein, um dieses Massaker an unschuldigen Hundebabies zu verhindern und leiten Sie diese Email an möglichst viele Menschen weiter.
http://www.gopetition.com/petitions/repeal-the-breed-ban-in-denmark.html
Vielen Dank!Mit freundlichen Grüßen
Bordeauxdoggen Club
Deutschland e. V.
Angelika Schön
2. Vorsitzende
Steingasse
21
34270 Schauenburg
Tel. 05601 - 4557
Fax.
05601 - 5274
email: paschoen@t-online.de
www.bordeauxdoggen-club-deutsc
Jul 12: GEODOG - Produkttest - Abschlußbericht
Wir haben das Geodog Halsband am vergangenen Wochenende mehrfach im Einsatz gehabt - alles funktionierte reibungslos. Mit einer SMS ans Halsband kann man sich eine einmalige Positionsbestimmung schicken lassen. Iphone und ähnliche Smartphones zeigen den Standort dann nach einem Klick in einer Karte an.
Mit dem Befehl "Suche=300" (oder beliebige andere Meterzahl) schickt das Geodog alle 300 Meter eine SMS mit Standortbestimmung. Gut, wenn man den Hund akut sucht. Hin und wieder liegt das Halsband ein paar dutzend Meter daneben, aber das ist im Gelände natürlich nicht so schlimm.
Mit weiteren SMS Befehlen kann man sich beispielsweise einen Statusbericht über aktuelle Einstellungen und den Batteriestand schicken lassen, eine HomeZone einrichten (man bekommt eine Warnung, wenn diese Zone verlassen wird) und einiges mehr.
Am PC schließlich ist es möglich, die zurückgelegten Routen herunterzuladen und sich in einer Karte anzeigen zu lassen. Sehr praktisch zur Auswertung beispielsweise für Jagd- oder Rettungshunde, interessant vielleicht auch um zu schauen, was der Hundesitter so gemacht hat....
Fazit: Nach den anfänglichen Startschwierigkeiten (man kann das Gerät auch komplett vorkonfiguriert inkl. Sim-Karte kaufen, vielleicht ist das für Technikungeübte dann die bessere Wahl) funktionierte alles reibungslos und zuverlässig - einziges Manko ist eigentlich nur noch die Größe des Halsbandes. Für Hunde unter 8 kg ist es eher nicht geeignet und unter 5kg schlicht und einfach zu groß.
Hier gibts mehr Infos:
Jul 9: GEODOG - Produkttest - Es spricht mit mir!
Ha! Es spricht.. bzw. es simst.... Das Problem war so simpel wie ärgerlich... Natürlich hatte ich das Halsband bei meiner Testerei neben mir am Schreibtisch liegen - und damit hatte es eine schlechte Verbindung zum GPS-Satelliten. Fünf Minuten in den Hof gelegt und siehe da, es geht.
Ich kann jetzt mit der SMS "Position" eine SMS an das Halsband schicken und erhalte eine SMS mit den Aufenthaltsdaten zurück. Mit einem Smartphone kann man sich diese dann sofort direkt am Gerät anzeigen lassen - sehr, sehr schick.
Auf diese Lösung bin ich übrigens nicht selber gekommen - ich gestehe es :) Ein Anruf beim Support mit einem prompten Rückruf und einem sehr geduldigen und kompetenten Menschen an der Leitung brachte uns nach ein paar Minuten Telefonat auf die richtige Spur.
Morgen kann es also losgehen und Rudi darf das Halsband mal im Alltag tragen - die Gelegenheit, um Angelikas Spaziergehwege mal zu überprüfen ...
Jul 7: GEODOG - Produkttest - Zweiter Schritt
Nachdem nun die Sim-Karte angekommen ist, will ich das Geodog in Betrieb nehmen. Erste Hürde: Bei der Sim-Karte muß die PIN-Abfrage deaktiviert werden oder auf eine bestimmte PIN festgelegt werden. Dazu brauche ich ein Simlockfreies Handy, das ich mir erst mal bei Heike ausleihen muß.
Gesagt, getan. Sim-Karte ins Geodog eingelegt und per SMS-Befehle mein Handy eingerichtet. Das geht ganz leicht und funktioniert auf Anhieb. Ich kann nun das Halsband "anrufen" (kurz klingeln lassen, gleich auflegen = keine Gesprächskosten für mich) oder eine SMS mit einem Textbefehl schicken. Prompt kommt eine SMS mit Längen- und Breitengrad zurück.
Leider will mein schickes Iphone mit diesen Daten auf Fingerklick erst mal nix anfangen - auf der Messe sah das so schön aus... ein Tipp auf die SMS und die Karte öffnet sich... Also Handbuch gezückt und nachgeschaut: Aha... diese nette Funktion muß ich erst mit der mitgelieferten Software einrichten.
Eigentlich wollte ich das GEODOG ja erst einmal ohne Softwareeinsatz testen, um zu schauen, wie das funktioniert. Nun gut... nach Hause, Software installiert. Die CD will erst einmal Zusatzprogramme installieren und dann einen Neustart (wie ich das hasse....). Hm.. dann kommt das gleiche Fenster nochmal.... also gut... Nun will er die Software deinstallieren. Erst nach wirklich genauem Hinschauen stelle ich fest, dass ich die Zusatzsoftware nach erfolgter Installation überspringen kann und gleich die "richtige" Software installieren darf. Das könnte ja auch ruhig automatisch gehen.
Software installiert, Halsband in die Ladestation, Ladestation mit PC verbunden, Software gestartet. Leider wird das Hündchen in der Symbolleiste nicht wie versprochen grün und damit läßt man mich auch nicht in die Einstellungen. Das Halsband wird nicht erkannt... Handbuch gewälzt.. Ok... er will das erst mal ohne Simkarte. Simkarte ausgebaut, von vorne.. nix tut sich.
Also surfe ich auf die Website des Herstellers und finde auf der Supportseite auch gleich mein Problem... alle erforderlichen Schritte nachvollzogen, es klappt immer noch nicht. Es bleibt also nichts anderes übrig, als die Software neu zu installieren und siehe da, nun geht alles. Die erforderlichen Einstellungen sind in der Software schnell gemacht - nun gehts los.
Halsband angerufen, prompt kommt eine SMS: "Achtung, nicht zulässig während mit PC verbunden". Grummel.. also gut.. Nochmal angerufen, nichts tut sich... SMS mit Befehl geschickt, es tut sich erst mal nix.. mal schauen, wie lange es dauert.
5 Minuten später... keine SMS in Sicht.
Also nochmal in die Software geschaut, Handbuch gewälzt.... Einstellung für Übertragung geändert.. PIN geändert... nix.. keine Rückmeldung vom Halsband. Ich gebe für heute auf und gehe Fußball gucken, vielleicht klappt es ja morgen...
Jul 6: Sprachlose Hundeerziehung...
... scheint einer der neuesten Trends zu sein, die von einigen Trainern propagiert wird. Und natürlich ist die das beste, tollste, natürlichste und überhaupt. Hunde sprächen auch nicht, ist das Hauptargument. Das stimmt natürlich, wenn man mal davon absieht, dass unsere Hunde laut Dr. Feddersen-Petersen immer mehr vokalisieren, also durchaus versuchen, mit dem Mensch auch "sprachlich" zu kommunizieren.
Selbstverständlich ist es richtig, wenn der Mensch lernt, eine eindeutige Körpersprache zu benutzen, damit die Verständigung mit dem Hund leichter wird. Wir praktizieren dies in unseren Kursen auch immer wieder mal als Übungseinheit. Aber auch während der ganzen Erziehung, Sportausbildung etc. ist die (richtige) Körpersprache des Menschen immer ein wichtiger Punkt, der nie unbeachtet bleiben darf. Und natürlich sollte der Hund nicht durch einen wahllosen Wortschwall zugetextet werden. Aber gleich ganz darauf verzichten?
Ich frage mich nur, warum es ganz ohne Sprache gehen bzw. besser sein soll. Hunde können natürlich den Inhalt von Wörtern erst mal nicht verstehen, das müssen sie erst lernen. Und sie lernen auch recht schnell, dass ein Großteil unseres täglichen Sprachflusses für sie nichts zu bedeuten hat. Aber sie lernen auch von klein auf, unsere verbalen Äußerungen zu interpretieren, Tonfall und Stimmlage in Verbindung mit unserer Körpersprache sind für die ein offenes Buch. Und wer hat noch nicht erlebt, wie gut ein Hund auf ein freundliche Motivation reagiert?
Wenn man erstmals mit einem tauben Hund arbeitet, wird einem schnell klar, wie sehr das verbale Element fehlt. Man muß sich sowohl für Lob als auch für ein Abbruchsignal ein Sichtzeichen überlegen, das natürlich nur funktioniert, wenn der Hund auch herschaut. Wie schnell verkrampft man als Mensch, wenn man sich die zusätzliche sprachliche Kommunikation verkneift, weil der Hund hört es ja nicht. Wir geben unseren Kunden, die mit tauben Hunden leben, immer die Weisung mit auf den Weg, zusätzlich zum Sichtzeichen auch zu reden - die Körpersprache des Menschen wird damit wesentlich eindeutiger und damit für den Hund leichter lesbar.
Je länger man seinem Hund zusammenlebt, desto mehr kann man von Ein-Wort-Hörzeichen auf längere Sätze wechseln (das passiert ganz von alleine, wir Menschen reden nun mal gerne
. Das schöne daran ist, der Hund versteht es irgendwann.... Warum sollte ich mir (und meinem Hund) das nehmen?
Oder gar bei der Mehrhundehaltung? Ein typisches Beispiel aus meinem Alltag: Ich breche auf und kann nicht alle Hunde mitnehmen. Am Hoftor wird sortiert... da ich in einer Hand die Tasche und in der anderen Schlüssel und Türklinke habe, wäre es wirklich umständlich, alles abzustellen und mit Sichtzeichen zu arbeiten. Statt dessen sage ich: Hummel, Holly, Zeppo. Diese drei dürfen dann mit und flitzen durchs geöffnete Tor zum Auto. Die zurückgebliebenen bekommen noch ein Lächeln und ein nettes Wort, während sie mit vorwurfsvollem Blick (den ich zu ignorieren versuche - das ist einer der Nachteile der Mehrhundehaltung...) abdrehen.
Jul 3: Zorro wird alt....
Zorro, der große schwarze Mischling unserer Trainerin Heike Zöhl wird in diesem Sommer 7 Jahre alt. Eigentlich noch kein Alter, sollte man meinen.
Aber Zorro hat sich in diesem Frühjahr verändert.. ein wenig schlapper, ein wenig gereizter, ein wenig stumpferes Fell. Weniger Grinsen im Gesicht und weniger Schwung im Gangwerk. Nichts dramatisches, alles so ein bißchen.
Als sich nun in den letzten Tagen das Fell noch einmal ein bißchen mehr verschlechtert hat und er trotz erhöhter Futtermenge abnahm, stand der Gang zum Tierarzt dann doch an.
Ein "großes" Blutbild bestätigte dann unsere Vermutungen: Zorro hat schlechte Leberwerte und auch die Schilddrüse arbeitet nicht mehr einwandfrei. Seit ein paar Tagen bekommt er entsprechende Medikamente und sieht auch schon wieder ein wenig besser aus.
Und die Moral von der Geschicht? Nehmen Sie auch kleine Veränderungen nicht auf die leichte Schulter - und der erste Alterscheck ist mit 7 Jahren bei einem großen Hund nicht zu früh!
Jun 30: GEODOG - Produkttest - Der Start
Es handelt sich um ein GPS-Ortungshalsband für Hunde der Firma GEODOG. Die Packung kommt in stylischem Anthrazit und enthält neben dem Halsband jede Menge Zubehör (Handbuch, verschiedene Stecker fürs Aufladen, USB-Anschluß, Software etc.).
Bevor es losgehen kann, will das Halsband erst einmal aufgeladen werden, also an den Stecker damit. Mitgeliefert wird eine praktische Aufladestation, in die das Halsband nur eingehängt werden muß - sehr nett.
Neugierig, wie ich nunmal bin, wollte ich in der Zwischenzeit gleich einmal die mitgelieferte Software installieren, aber die mag das nur mit gleichzeitig verbundenem Halsband.. also erst mal warten.
Eine Mobilfunkkarte muß man sich selber dazukaufen. Da das Halsband über SMS Standortmeldung zurückgibt, ist natürlich eine Prepaidkarte mit einem günstigen SMS-Tarif ohne Grundgebühr und Mindestumsatz sinnvoll. Ich habe mit ein wenig googlen einen Tarif mit 8 Cent/SMS gefunden und gleich mal eine bestellt.
Das Prinzip - so weit ich das bis jetzt verstanden habe - ist folgendes: Man schickt von seinem eigenen Handy aus eine SMS an die Karte im Halsband. Diese schickt eine SMS mit den momentanen GPS-Daten zurück. Hat man ein Smartphone, das mit diesen Daten umgehen kann (z.b. ein iphone), kann man sich den Standort des Hundes direkt darauf anzeigen lassen. Ansonsten benötigt man einen internetfähigen PC (ob es auch ohne die mitgelieferte Software geht, werden wir noch testen).
Ist der Hund in Bewegung, braucht man natürlich evtl. mehrere SMS, bis man ihn gefunden hat, aber bei 8 Cent läßt sich das ja verschmerzen.
Das Halsband soll übrigens wasserdicht sein und ist kürzbar. Für kleinere Hunde ist es allerdings aufgrund seiner Größe und seines Gewichts nicht geeignet.
... wird fortgesetzt...
Jun 27: Dänemark erläßt Kampfhundegesetz
Folgene Meldung kam gerade von Animal Health Online:
Kopenhagen (aho) – In Dänemark gilt ab Donnerstag den 1. Juli 2010 ein striktes Verbot für Kampfhunde. Betroffen sind die Rassen Pitbullterrier, American Staffordshire Terrier, Tosa, American Bulldog, Boerboel, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, Kangal, Zentralasiatischer Owtscharka, Südrussischer Owtscharka, Kaukasischer Owtscharka, Sarplaninac und Tornjak. Die dänische Regierung reagiert nach eigenem Bekunden auf mehrere schwere Zwischenfälle mit Kampfhunden.
Vom Stichtag 1. Juli an sind Zucht und Verkauf dieser 13 Rassen in Dänemark verboten. Hundebesitzer, die vor dem 1. Juli in den Besitz von Kampfhunden gekommen sind, dürfen diese behalten. Allerdings gelten für sie verschärfte Haltungsvorschriften wie Maulkorb und eine kurze Leine, die maximal zwei Meter lang sein. Welpen, die nach dem Stichtag 17. März geboren sind und bis zum 1. Juli nicht verkauft sind, müssen eingeschläfert oder ins Ausland verkauft werden.
Die Regierung will künftig auch eine „Beobachtungsliste“ führen, auf der weitere Kampfhund-Rassen zu finden sind. Auch diese drohen dann vom Verbot erfasst zu werden, falls sich mit ihnen ebenfalls gravierende Probleme ergeben sollten.
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Ob es irgendwann in die Politiker hineinzubekommen ist, dass Rasselisten nicht helfen? Welpen töten? Kann das auch nach dem dänischen Tierschutzgesetz rechtens sein? Hunde nur noch an 2m Leine... Es ist schlimm....



